XXXL MANN MOBILIA IN KARLSRUHE – STUDENTIN DER ERSTEN STUNDE STEHT KURZ VOR DEM ABSCHLUSS

Seit 2014 bietet die Unternehmensgruppe XXXL ein BWL-Studium Konsumgüter Handel in Partnerschaft mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) an. Das Duale Hochschulstudium zum „Bachelor of Arts“ umfasst sechs Semester, wobei jedes Semester aus je 12 Wochen Theorie und 16 Wochen Praxis besteht.

 

Wir waren im Gespräch mit der Studentin Sabine Zola (24), die ihr Studium Bachelor of Arts –  Schwerpunkt Handelsmanagement – im ersten Jahrgang 2014 bei XXXL Mann Mobilia in Karlsruhe und der DHBW – Campus Heilbronn – begonnen hat und nun kurz vor dem Abschluss steht. Nach drei Jahren zieht sie ihr persönliches Resümee und gibt uns tiefe Einblicke in den Ablauf ihres Studiums.

Frau Sola, wie lief das Studium bisher insgesamt ab?

 

„Das Studium verlief sehr organisiert. Im 3-monatigen Wechsel fanden die Theorie- und die Praxisphasen statt. Inhaltlich wurde sowohl in der Hochschule als auch im Betrieb mein Wissen ständig und stetig gesteigert. In den 3-monatigen Theoriephasen haben wir täglich von Mo - Fr von 9 bis 17 Uhr Vorlesung. Es geht um betriebswirtschaftlich relevante Themen wie Unternehmensrechnung, Wirtschaftsmathematik, VWL, Personalführung, Finanzbuchhaltung, Marketing, Controlling und auch um spezielle Konsumgüter-Handels-themen wie Supply Chain Management, Multisensuales Marketing.

In den 3-monatigen Praxisphasen arbeiten wir Vollzeit und bekommen von Mal zu Mal mehr Verantwortung übertragen. Zusätzlich sind in den Praxisphasen wissenschaftliche Arbeiten zu schreiben - jetzt ist beispielsweise die Bachelorarbeit dran.“

 

Was war für Sie am schwierigsten bzw. was am einfachsten?

 

„Am schwierigsten waren für mich die zu erstellenden bzw. zu schreibenden wissenschaftlichen Arbeiten während der Praxisphasen. Es benötigt sehr viel Disziplin, sich nach der Arbeit am Abend bzw. in der Freizeit hinzusetzen und zu lernen, trotz Vollzeitjob. Am einfachsten war für mich der Wechsel zwischen Theoriephase und Praxisphase. Anfangs dachte ich, dass es sicher etwas Zeit benötigt bis man jeweils wieder rein kommt – jedoch hatte ich hiermit gar keine Probleme.“ 

 

Welches Thema hat Ihre Bachelorarbeit und warum haben Sie dieses Thema gewählt?

 

„Ich habe das Thema Employer Branding gewählt und möchte dabei die Bedeutung einer gegründeten und der Gründung einer Arbeitgebermarke hinsichtlich dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit herausstellen. 

Ich finde, Themen wie Mitarbeiterbindung und Nachwuchsförderung sowie Personal-Recruiting sind wichtige Themen in Zeiten der immer älter werdenden Gesellschaft und den sich wechselnden Generationenerwartungen. Außerdem finde ich das Thema sehr interessant, da es den Faktor Mensch im Visier hat - was in Zeiten der hohen Vergleichbarkeit bei Produkten, aber auch bei Unternehmen sehr wichtig ist. Ich möchte mit Hilfe dieser Bachelorarbeit auch prüfen, ob durch das Gründen einer Arbeitgebermarke die Mitarbeiter nicht nur loyaler, begeisterter und zufriedener werden, sondern auch ob eventuell weitere Potenziale zum Beispiel auf dem Wettbewerbsmarkt dadurch genutzt werden können - annehmend, dass loyale, begeisterte und zufriedene Mitarbeiter noch "Größeres" erreichen können.“

 

Welche Themen haben die anderen Studenten so?

 

„Es sind unterschiedlichste Themen dabei, sowohl theorielastige als auch praxisbezogene. Zum Beispiel die Provisionierung der Verkäufer im Möbelhandel, Verbesserung der Disposition für Fachsortimentsartikel, Landingpage-Optimierung für ausgewählte Warengruppen des XXXL Onlineshops, Gamification zur Generierung von Umsatz am Point of Sale, Analyse der Auswirkungen von Führungsstilen hinsichtlich der Mitarbeiterorientierung, etc.“ 

 

Wie bereiten Sie sich auf die Bachelor-Arbeit vor?

 

„Ich habe sehr viel Literatur zu lesen und recherchiere online. Hierfür muss ich oft in die Landesbibliothek und in die Hochschul-Bibliothek. Ich fasse für mich während des Lesens die Themenschwerpunkte und Ansätze der einzelnen Autoren zusammen. 

Meistens beginne ich mit der Recherche und Zusammenfassung ca. einen Monat, bevor es ans Schreiben geht – damit ich dann den genommenen Urlaub für das Schreiben auch voll und ganz nutzen kann ohne Zwischenfälle, Störungen, fehlende Aspekte.“ 

 

Pendeln Sie zur Hochschule?

 

„Ja, ich pendle drei Monate lang jeden Tag von Karlsruhe nach Heilbronn zur Hochschule.“ 

 

Haben Sie schon Pläne nach dem Studium?

 

 „Bis auf die Tatsache, dass ich mich danach voll und ganz auf den Beruf konzentrieren möchte, noch nicht.“

 

War Ihre Vorbildung/Ausbildung von Vorteil?

 

„Für die Theoriephasen nicht. In den ersten Praxisphasen jedoch sehr, da ich bei XXXL Mann Mobilia in Karlsruhe bereits die Ausbildung zum Handelsfachwirt absolviert habe. Dadurch kannte ich die üblichen Abläufe im Betrieb, die Ansprechpartner, das System im Betrieb und den Arbeitsalltag. So war für mich nicht alles ganz neu.“ 

 

Hat das Studium ihr Privatleben/Umfeld oder die Freizeitgestaltung geändert? Wenn ja, wie?

 

„Ja – es hat sehr viel Umdenken hinsichtlich den Prioritäten erfordert und sehr viel Kommunikation und Koordination, um alles unter einen Hut zu bekommen. Es bleibt neben dem Pendeln während der Theoriephasen und der Vollzeit-Beschäftigung plus das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten währenddessen kaum Zeit für Privates/Freizeit. Das ist jedoch nicht negativ, denn nun nutze ich meine Freizeit nicht nur umso intensiver, sondern ich schätze sie auch viel mehr!“

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

 

„Ich gehe viel mit unserem Hund auf den Hundesportplatz und im Sommer zum Schwimmen an den See. Ich unternehme sehr gerne etwas mit meinen zwei besten Freundinnen und reise liebend gern mit meinem Partner (sowohl Städtetrips, als auch richtige Meer-Urlaube).“

 

  

Vielen Dank für das sehr nette Gespräch und weiterhin alles Gute für Ihre berufliche Zukunft, viel Spaß und Freude im Berufsleben!